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SPD: Arbeitgeber sollen sich am Zusatzbeitrag beiteiligen

Diskussion mit offenem Ausgang

Den Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen zahlen zurzeit deren Mitglieder alleine. Die SPD fordert jetzt, wieder zur paritätischen Verteilung der Krankenkassen-Beiträge zurückzukehren. Das heißt: Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung sollen wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen werden.

„Der einseitig von den Versicherten zu tragende Zusatzbeitrag muss abgeschafft werden“, heißt es in einem Beschlussentwurf der Bundestagsfraktion. Damit will die SPD die Krankenkassen-Beiträge künftig wieder zu gleichen Teilen auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber verteilen. 

Zurzeit bringen Arbeitnehmer wie - übrigens auch alle anderen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen - den Zusatzbeitrag alleine auf. Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen liegt zwischen 0,0 und 1,7 Prozent und wird nach dem Gehalt berechnet. Wer mehr verdient, zahlt also auch mehr. Der GKV-Spitzenverband erwartet, dass der Zusatzbeitrag im Durchschnitt 2017 um 0,3 Prozentpunkte steigen wird.

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