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Kassenwechsel und Krankengymnastik

Leistungsanspruch bleibt fast immer erhalten

Meine Krankenkasse hat mir eine viermonatige Krankengymnastik genehmigt. Durch meine Sonderkündigung ändert sich während des Kurses aber meine Kassenmitgliedschaft. Welche Auswirkungen hat das für mich?

Bei einem Krankenkassenwechsel überträgt sich in aller Regel der Leistungsanspruch des Versicherten auf die neue Krankenkasse. Dabei ist das Datum des Wechsels ausschlaggebend. Ihre neue Krankenkasse zahlt ab dem Tag, an dem sie Mitglied der neuen Kasse sind. Dies gilt auch bei einem Kassenwechsel während eines laufenden Kurses. Es entstehen somit keine erneuten Wartezeiten für medizinische Leistungen.

Dennoch kann es bei der Kostenerstattung Unterschiede zwischen den Kassen geben. Der Gesetzgeber hat zwar die grundsätzlichen Leistungsansprüche der Versicherten festgeschrieben. Darüber hinaus können gesetzliche Krankenkassen in ihren jeweiligen Satzungen weitere Leistungsverpflichtungen festschreiben, wie etwa Reiseschutzimpfungen oder Kuren. Informieren Sie sich am besten vor Ihrem Krankenkassenwechsel, ob sich die neue Kasse an den Kosten Ihres aktuellen Gesundheitskurses beteiligt.

Die gesetzlichen Krankenkassen sind gemäß §20 SGB V gesetzlich verpflichtet Ihren Versicherten Leistungen zur Gesundheitsprävention anzubieten. Die Ausgestaltung und die qualitativen Anforderungen an die Präventionsangebote regelt der „Leitfaden Prävention“, auf den sich alle gesetzlichen Krankenkassen geeinigt haben. Der Leitfaden wird fortlaufend von den Krankenkassen aktualisiert. Aktuell liegt der Leitfaden Prävention in der Fassung von 2010 vor.

 

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