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Krankenkassen-Insolvenz möglich

Versicherungsleistungen auch bei Krankenkassen-Insolvenz sicher

Die Kassen müssen den Zusatzbeitrag erheben, um Haushaltslöcher zu füllen. Muss meine Krankenkasse Insolvenz anmelden, wenn sie auch mit dem Zusatzbeitrag nicht auskommt?

Seit dem 1. Januar 2010 kann jede gesetzliche Krankenkasse Insolvenz anmelden, wenn ihre Kapitaldeckung nicht mehr ausreichend ist. Das ist im „Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-OrgWG) geregelt. Das Gesetz zur Krankenkassen-Insolvenz gilt sowohl für Krankenkassen unter Bundesaufsicht, als auch für Kassen unter Landesaufsicht.

Selbst im Falle einer Krankenkassen-Insolvenz ist Ihr Versicherungsschutz aber nicht gefährdet. Es ist gesetzlich geregelt, dass dann die anderen Krankenkassen einspringen müssen. Zunächst sind dabei die Kassen derselben Kassenart in der Pflicht. Wenn also eine IKK Insolvenz anmeldet, müssen die anderen IKKs für deren Leistungen aufkommen. Wenn das noch nicht reicht, können auch alle anderen Kassen zur Verantwortung gezogen werden.

Zudem gibt es viele Maßnahmen, die eine Insolvenz von Krankenkassen im Vorhinein verhindern sollen. So müssen die Kassen seit Anfang 2010 ihre Bücher einheitlich und transparent führen. Außerdem besteht die Möglichkeit freiwilliger Finanzhilfe unter den Krankenkassen. Auch die finanzielle Förderung von Fusionen, sowie „Zwangsfusionen“ sind möglich.

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